Olivenöl Droht Wegen Hitze, Dürre und Bränden Erneut Teurer zu Werden

Extreme Wetterbedingungen durch die Erderwärmung und El Niño – wie anhaltende Dürre, Temperaturen von über 40 °C und verheerende Waldbrände – treffen die Olivenhaine in Südeuropa und Nordafrika hart. Da die Olivenbäume dadurch kleinere Früchte tragen, fällt der Ölertrag pro Ernte deutlich geringer aus. Nachdem sich die Preise für natives Olivenöl extra zuletzt leicht stabilisiert hatten, erwarten Produzenten im Laufe dieses Jahres einen erneuten Preisanstieg. Es wird empfohlen, sich rechtzeitig einzudecken und Flaschen oder Kanister an einem kühlen, dunklen Ort zu lagern.

Olive Oil Prices Set to Rise Again Due to Heat, Drought, and Wildfires

Schlägt man die (virtuelle) Zeitung auf oder verfolgt die Nachrichten im Fernsehen, wird man von Berichten über die Folgen der Erderwärmung und von El Niño überschwemmt. El Niño wird meist fälschlicherweise als „Das Kind“ übersetzt, da es sich im Spanischen jedoch um die männliche Form handelt, ist „Der Kleine Junge“ eine wesentlich treffendere Übersetzung.

Temperaturen von über 40 °C sind längst keine Ausnahme mehr, sondern werden in den Sommermonaten immer mehr zur Norm. Die Olivenhaine in Südeuropa und Nordafrika leiden extrem unter der Hitze, der anhaltenden Dürre und zerstörerischen Waldbränden.

Was Bedeutet Das für die Olivenernte und das Olivenöl?

Die Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und den Preis von Olivenöl sind leider vorhersehbar:

  • Kleinere Oliven und weniger Öl: Durch die Hitze und den Mangel an ausreichendem Niederschlag bringt der Olivenbaum kleinere Früchte hervor. Diese kleineren Oliven enthalten naturgemäß weniger Öl. Das bedeutet, dass die Ernte erneut enttäuschend ausfällt und noch weniger natives Olivenöl extra verfügbar sein wird als in den Vorjahren.

  • Schäden durch Waldbrände: Durch schwere Naturbrände wurden bereits zahlreiche Olivenhaine und Weinbergflächen in Spanien, Griechenland, Italien und Portugal erheblich beschädigt.

Erwartete Preisanstiege für Verbraucher

Olivenölproduzenten rechnen daher damit, dass Verbraucher im Laufe des Jahres wieder tiefer für eine Flasche in die Tasche greifen müssen.

Die Preise für natives Olivenöl extra sind in den letzten Jahren aufgrund aufeinanderfolgender schlechter Ernten bereits stark gestiegen. Obwohl die Preise zuletzt wieder leicht gesunken waren, erwarten die Hersteller, dass dieser Trend endet, wenn sich die Wetterbedingungen nicht rasch verbessern.

Unser Rat: Rechtzeitig Vorräte Anlegen

Wir empfehlen Ihnen, sich bereits jetzt mit nativem Olivenöl extra einzudecken, bevor die Preise extrem steigen.

Aufbewahrungstipp für Olivenöl

Möchten Sie, dass Ihr Olivenölvorrat so lange wie möglich seinen optimalen Geschmack und seine Qualität behält? Lagern Sie gekaufte Flaschen oder Kanister immer an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort.

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