Was genau bedeutet natives Olivenöl extra?

Was sagt die Bezeichnung „nativ extra“ tatsächlich über das Olivenöl aus, das du kaufst? Und kann man natives Olivenöl extra zum Kochen verwenden? In diesem Artikel erklären wir alles.
What exactly does extra virgin olive oil mean?

Natives Olivenöl extra ist Olivenöl der höchsten Qualitätskategorie. Das Öl wird ausschließlich mit mechanischen Verfahren direkt aus Oliven gewonnen, ohne Raffination oder chemische Behandlung. Außerdem muss es strenge chemische und sensorische Anforderungen erfüllen. So darf der Säuregehalt höchstens 0,8 % betragen und bei einer offiziellen sensorischen Prüfung dürfen keine Fehler festgestellt werden.

Was ist natives Olivenöl extra?

Olivenöl wird hergestellt, indem Oliven zerkleinert und das Öl vom Fruchtfleisch, Wasser und den Steinresten getrennt wird. Bei nativem Olivenöl extra geschieht dies ausschließlich durch mechanische Verfahren. Das Öl wird nicht raffiniert und zur Gewinnung werden keine Lösungsmittel oder anderen chemischen Stoffe eingesetzt.

Damit ein Öl als natives Olivenöl extra verkauft werden darf, muss es unter anderem:

  • direkt aus Oliven gewonnen werden;
  • ausschließlich mit mechanischen Verfahren verarbeitet werden;
  • einen Säuregehalt von höchstens 0,8 % aufweisen;
  • einen fruchtigen Geschmack oder Duft besitzen;
  • frei von offiziell anerkannten sensorischen Fehlern sein.

„Nativ extra“ ist daher nicht einfach nur ein Marketingbegriff, sondern eine gesetzlich festgelegte Qualitätskategorie.

Was bedeutet der Säuregehalt von Olivenöl?

Der Säuregehalt gibt an, wie viele freie Fettsäuren im Olivenöl enthalten sind. Diese können entstehen, wenn Oliven beschädigt werden, zu lange unverarbeitet liegen bleiben oder nicht sorgfältig verarbeitet werden.

Ein niedriger Säuregehalt kann daher auf gesunde Oliven und eine schnelle, sorgfältige Verarbeitung nach der Ernte hinweisen. Diese Säure kann man jedoch nicht direkt schmecken. Ein Olivenöl mit einem leicht bitteren oder pfeffrigen Geschmack ist deshalb nicht automatisch „sauer“.

Natives Olivenöl extra darf einen maximalen Säuregehalt von 0,8 % haben. Das biologische native Olivenöl extra von Yakelos weist einen Säuregehalt von etwa 0,2 bis 0,4 % auf. Die für die Herstellung verwendeten Chemlali-Oliven werden früh geerntet und innerhalb weniger Stunden nach der Ernte verarbeitet.

Was ist der Unterschied zwischen nativem Olivenöl extra und gewöhnlichem Olivenöl?

Der wichtigste Unterschied liegt in der Verarbeitung und der endgültigen Qualität.

Natives Olivenöl extra ist nicht raffiniert und behält dadurch seinen natürlichen Duft, Geschmack und einen größeren Anteil seiner natürlich vorkommenden Inhaltsstoffe. Gewöhnliches Olivenöl besteht meist aus raffiniertem Olivenöl, dem eine kleine Menge natives Olivenöl für Farbe und Geschmack zugesetzt wird.

Durch die Raffination hat gewöhnliches Olivenöl häufig:

  • einen neutraleren Geschmack;
  • weniger ausgeprägte Aromen;
  • weniger natürliche Antioxidantien und Polyphenole;
  • einen gleichmäßigeren, aber weniger charakteristischen Geschmack.

Natives Olivenöl extra kann hingegen fruchtig, grasig, würzig, bitter oder leicht pfeffrig schmecken. Sein Geschmacksprofil variiert je nach Olivensorte, Erntezeitpunkt, Region und Herstellungsverfahren.

Merkmal Bedeutung
Nativ extra Die höchste offizielle Qualitätskategorie für Olivenöl
Herstellungsverfahren Direkt aus Oliven und ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen
Raffination Nicht raffiniert und nicht chemisch behandelt
Maximaler Säuregehalt Höchstens 0,8 %
Geschmack und Aroma Muss fruchtige Eigenschaften aufweisen
Sensorische Qualität Muss bei einer offiziellen sensorischen Prüfung frei von Fehlern sein
Verwendung Für kalte und warme Zubereitungen geeignet
Erhitzen Kann bei normalen Kochtemperaturen sicher erhitzt werden
Lagerung Kühl, dunkel und gut verschlossen aufbewahren

Ist kaltgepresstes Olivenöl immer nativ extra?

Nicht automatisch. „Kaltgepresst“ oder „kaltextrahiert“ bezieht sich hauptsächlich auf die Temperatur während des Herstellungsprozesses. Bei der Kaltextraktion bleibt die Temperatur unter 27 °C. Dadurch lassen sich Geschmack, Aroma und natürliche Inhaltsstoffe bestmöglich bewahren.

Ein Öl muss jedoch zusätzlich bestimmte chemische und sensorische Anforderungen erfüllen, bevor es offiziell als nativ extra bezeichnet werden darf. Eine niedrige Verarbeitungstemperatur allein reicht daher nicht aus.

Das biologische native Olivenöl extra von Yakelos wird unmittelbar nach der Ernte bei einer Temperatur unter 27 °C kalt verarbeitet. Anschließend wird das Öl gefiltert, sodass keine Ablagerungen zurückbleiben und seine Qualität länger stabil bleibt.

Kann man natives Olivenöl extra zum Kochen verwenden?

Ja, natives Olivenöl extra kann zum Kochen verwendet werden. Es eignet sich für alltägliche Zubereitungen, zum Beispiel zum Braten von Gemüse, Fisch, Fleisch oder Kartoffeln sowie für Saucen und Ofengerichte.

Natives Olivenöl extra enthält hauptsächlich einfach ungesättigte Fettsäuren. Hochwertiges natives Olivenöl extra enthält außerdem natürliche Antioxidantien, darunter Polyphenole. Diese Zusammensetzung trägt zur Stabilität des Öls beim Erhitzen bei.

Es ist jedoch ratsam, das Öl nicht unnötig lange oder bei extrem hohen Temperaturen zu erhitzen. Für die meisten Gerichte aus der Pfanne ist eine niedrige bis mittelhohe Temperatur vollkommen ausreichend. Yakelos Natives Olivenöl Extra kann leicht bis auf etwa 170 bis 180 °C erhitzt werden.

Sobald das Öl sichtbar zu rauchen beginnt, ist die Temperatur zu hoch. Reduziere die Hitze und verwende vorzugsweise frisches Öl.

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Wird natives Olivenöl extra beim Erhitzen giftig?

Im Internet wird häufig behauptet, dass natives Olivenöl extra beim Kochen giftig wird. Diese Aussage ist zu pauschal und bei normaler Verwendung nicht richtig.

Jedes Öl verändert sich, wenn es über längere Zeit oder bei extrem hohen Temperaturen erhitzt wird. Hohe Temperaturen, Sauerstoff und wiederholte Verwendung können dazu führen, dass Fette oxidieren und unerwünschte Abbauprodukte entstehen. Das gilt nicht nur für Olivenöl, sondern für alle Speiseöle und Fette.

Natives Olivenöl extra ist bei normalen Kochtemperaturen ausreichend stabil für den täglichen Gebrauch. Außerdem vermittelt der Rauchpunkt allein kein vollständiges Bild von der Stabilität eines Öls. Auch die Fettsäurezusammensetzung und der Gehalt an Antioxidantien spielen eine wichtige Rolle.

Das Kochen mit nativem Olivenöl extra macht das Öl also nicht plötzlich giftig. Dennoch solltest du einige praktische Hinweise beachten:

  • lasse das Öl nicht über längere Zeit rauchen;
  • erhitze das Öl nicht unnötig lange;
  • verwende das Öl nicht immer wieder;
  • bewahre die Flasche gut verschlossen auf;
  • stelle Olivenöl nicht neben ein heißes Kochfeld oder in direktes Sonnenlicht.

Durch das Erhitzen kann ein Teil der Polyphenole verloren gehen. Möchtest du möglichst viel vom Geschmack und den natürlichen Inhaltsstoffen profitieren? Verwende das Öl abwechselnd für warme Gerichte und kalt über Salaten, Brot, Pasta, Suppen oder gegrilltem Gemüse.

Was ist biologisches natives Olivenöl extra?

Bei biologischem nativem Olivenöl extra werden die Oliven nach den Vorschriften des ökologischen Landbaus angebaut. Dazu gehören unter anderem Einschränkungen beim Einsatz synthetischer Pflanzenschutzmittel und künstlicher Düngemittel. Die gesamte Produktionskette muss kontrolliert werden, bevor das europäische Bio-Siegel verwendet werden darf.

„Biologisch“ und „nativ extra“ bedeuten nicht dasselbe:

Biologisch bezieht sich auf die Art und Weise, wie die Oliven angebaut und verarbeitet werden.

Nativ extra bezieht sich auf die Qualitätskategorie des fertigen Olivenöls.

Ein biologisches Olivenöl ist daher nicht automatisch nativ extra. Umgekehrt muss ein natives Olivenöl extra nicht biologisch sein. Ein Olivenöl, das beide Bezeichnungen trägt, erfüllt sowohl die Vorschriften der biologischen Produktion als auch die Qualitätsanforderungen für natives Olivenöl extra.

Yakelos wird aus 100 % biologisch angebauten Chemlali-Oliven aus Zentraltunesien hergestellt und ist unter anderem nach SKAL- und EU-Bio-Standards zertifiziert.

Woran erkennt man das beste native Olivenöl extra?

Welches native Olivenöl extra das beste ist, hängt teilweise vom persönlichen Geschmack und vom jeweiligen Gericht ab. Dennoch gibt es verschiedene Merkmale, auf die du achten kannst.

1. Eine klar angegebene Herkunft

Auf einer guten Verpackung steht, woher die Oliven stammen und wo das Öl hergestellt wurde. Ein mediterran gestaltetes Etikett allein sagt wenig über die tatsächliche Herkunft des Öls aus.

2. Informationen über die Ernte

Olivenöl ist ein frisches Produkt. Angaben zum Erntejahr, Abfülldatum und Mindesthaltbarkeitsdatum helfen dabei, die Frische besser einzuschätzen.

3. Ein niedriger Säuregehalt

Der gesetzlich zulässige Säuregehalt für natives Olivenöl extra liegt bei höchstens 0,8 %. Ein noch niedrigerer gemessener Wert kann auf eine sorgfältige Ernte und schnelle Verarbeitung hinweisen, ist jedoch nie das einzige Qualitätskriterium.

4. Schutz vor Licht

Licht, Wärme und Sauerstoff beschleunigen den Qualitätsverlust von Olivenöl. Wähle daher vorzugsweise eine Flasche aus dunklem Glas oder einen lichtundurchlässigen Kanister.

5. Ein erkennbares Aroma und ein frischer Geschmack

Gutes natives Olivenöl extra riecht und schmeckt frisch. Je nach Olivensorte können Aromen von Gras, Kräutern, Früchten, Mandeln oder grünen Blättern wahrnehmbar sein. Eine leichte Bitterkeit und ein pfeffriges Gefühl im hinteren Rachenbereich sind häufig natürliche Merkmale frischen Olivenöls und der enthaltenen Polyphenole.

6. Transparenz über die Herstellung

Hersteller, die Informationen über die Olivensorte, Ernte, Verarbeitung, Filtration und Zertifizierungen bereitstellen, erleichtern es den Verbrauchern, die Qualität des Öls einzuschätzen.

Der Geschmack von Yakelos Nativem Olivenöl Extra

Das biologische native Olivenöl extra von Yakelos wird aus nur einer Olivensorte hergestellt: der Chemlali-Olive aus Zentraltunesien. Diese Olivensorte verleiht dem Öl ein zugängliches und mildes Geschmacksprofil.

Zu den Aromen und Geschmacksnoten gehören:

  • Mandel;
  • frisches Gras;
  • milde Kräuter;
  • ein leicht fruchtiger Geschmack;
  • ein dezent pfeffriger Abgang;
  • leichte, elegante Bitternoten.

Dadurch eignet sich das Öl ideal für den täglichen Gebrauch. Du kannst es für Dressings und Dips sowie für Pasta, Suppen, Gemüse, Fisch und warme mediterrane Gerichte verwenden.

Die Oliven der aktuellen Ernte wurden im November und Dezember 2025 geerntet und unmittelbar kalt verarbeitet. Das Öl enthält keine Zusatzstoffe, Mischungen oder raffiniertes Öl.

Wie sollte man natives Olivenöl extra aufbewahren?

Selbst das beste native Olivenöl extra verliert an Qualität, wenn es falsch gelagert wird. Die größten Feinde von Olivenöl sind Licht, Wärme und Sauerstoff.

Bewahre Olivenöl deshalb:

  • an einem kühlen Ort bei etwa 15 bis 20 °C auf;
  • in einem dunklen Schrank auf;
  • nicht neben dem Ofen oder Kochfeld auf;
  • immer gut verschlossen auf;
  • vorzugsweise in dunklem Glas oder einem lichtundurchlässigen Kanister auf.

Füllst du das Öl in eine wiederverwendbare Flasche um? Achte darauf, dass die Flasche vollständig sauber und trocken ist. Verbleibendes Wasser oder Rückstände von altem Öl können die Haltbarkeit und den Geschmack beeinträchtigen.

Nativ extra steht für überprüfbare Qualität

Natives Olivenöl extra ist die höchste offizielle Qualitätskategorie für Olivenöl. Das Öl wird ausschließlich durch mechanische Verfahren gewonnen, ist nicht raffiniert, hat einen maximalen Säuregehalt von 0,8 % und muss frei von sensorischen Fehlern sein.

Hochwertiges natives Olivenöl extra kann sowohl kalt als auch warm verwendet werden. Das Kochen mit nativem Olivenöl extra ist bei normalen Temperaturen nicht giftig. Wichtig ist vor allem, dass das Öl nicht über längere Zeit raucht oder immer wieder erhitzt wird.

Yakelos verbindet die Anforderungen an natives Olivenöl extra mit biologisch angebauten Chemlali-Oliven, kalter Verarbeitung, niedrigem Säuregehalt und einem milden, fruchtigen Geschmack. So erhältst du ein Olivenöl für Salate, Dressings und Dips ebenso wie für deine täglichen warmen Gerichte.

Häufig gestellte Fragen zu nativem Olivenöl extra

Was bedeutet „nativ extra“ bei Olivenöl?

„Nativ extra“ bedeutet, dass das Olivenöl ausschließlich mit mechanischen Verfahren direkt aus Oliven gewonnen wurde, nicht raffiniert ist und die höchsten offiziellen Qualitätsanforderungen erfüllt. Der Säuregehalt darf höchstens 0,8 % betragen und bei einer sensorischen Prüfung dürfen keine Geschmacksfehler festgestellt werden.

Ist natives Olivenöl extra dasselbe wie kaltgepresstes Olivenöl?

Nein. „Kaltgepresst“ oder „kaltextrahiert“ bedeutet, dass die Temperatur während des Herstellungsprozesses unter 27 °C bleibt. Um als nativ extra eingestuft zu werden, muss das Olivenöl zusätzlich verschiedene chemische und sensorische Anforderungen erfüllen.

Kann man natives Olivenöl extra erhitzen?

Ja. Natives Olivenöl extra kann zum Braten, Rösten und für andere alltägliche warme Zubereitungen verwendet werden. Achte darauf, dass das Öl nicht über längere Zeit raucht, und vermeide unnötig hohe Temperaturen.

Ist das Kochen mit nativem Olivenöl extra giftig?

Nein, nicht bei normaler Verwendung. Wie andere Öle kann auch Olivenöl bei extremer, lang anhaltender oder wiederholter Erhitzung zerfallen. Bei normalen Kochtemperaturen eignet sich hochwertiges natives Olivenöl extra für den täglichen Gebrauch.

Was ist der Unterschied zwischen biologischem und nativem Olivenöl extra?

„Biologisch“ bezieht sich auf den Anbau und die kontrollierte Produktionsmethode. „Nativ extra“ bezieht sich auf die Qualität und Verarbeitung des Öls. Olivenöl kann biologisch, nativ extra oder sowohl biologisch als auch nativ extra sein.

Wie lange kann man natives Olivenöl extra aufbewahren?

Die genaue Haltbarkeit ist auf der Verpackung angegeben. Bei richtiger Lagerung kann Yakelos Natives Olivenöl Extra bis zu zwei Jahre nach der Abfüllung aufbewahrt werden. Nach dem Öffnen ist es wichtig, die Verpackung gut zu verschließen und das Öl kühl und dunkel zu lagern.

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