Buchweizen feiert zu Recht ein wohlverdientes Comeback in der modernen Küche! Obwohl viele Menschen ihn für ein Getreide halten, ist Buchweizen tatsächlich ein Pseudogetreide, das zur Familie der Knöterichgewächse gehört. Das bedeutet, er ist von Natur aus 100% glutenfrei, was ihn zu einer fantastischen Zutat für alle macht, die mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie zu kämpfen haben.
Die Geschichte einer „Armenboden“-Pflanze
Der Anbau von Buchweizen ist recht arbeitsintensiv, und die Ernteerträge können sehr unvorhersehbar sein. Diese Unvorhersehbarkeit ist der Hauptgrund, warum er bei niederländischen Landwirten heutzutage leider selten geworden ist. Buchweizen ist jedoch berühmt für seine Widerstandsfähigkeit; wo andere Pflanzen nicht wachsen wollen, gedeiht Buchweizen auf armen, sandigen Böden.
Heute ist Polen der weltweit führende Anbieter dieses kraftvollen Pseudogetreides. Es überrascht daher nicht, dass dieses Rezept seine Wurzeln in den polnischen kulinarischen Traditionen hat. Glücklicherweise sehen wir auch näher an der Heimat eine positive Entwicklung: Kleinere Initiativen in Regionen wie Texel und Drenthe haben kürzlich begonnen, diese alte Kulturpflanze wieder in den lokalen Anbau zu bringen.
Warum Buchweizen so gut für Ihre Gesundheit ist
Neben seinem unglaublich leckeren und vielseitigen Geschmack steckt Buchweizen voller gesundheitlicher Vorteile. Er ist reich an Ballaststoffen, pflanzlichen Proteinen und essentiellen Mineralien. Nach modernen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen spielen diese Eigenschaften eine aktive Rolle dabei, sowohl den Blutzuckerspiegel als auch den Cholesterinspiegel in Schach zu halten. Er ist wirklich eine clevere, nährstoffreiche Ergänzung für Ihren wöchentlichen Speiseplan!
Rezept: Salat mit Buchweizen (Kasha) und gerösteten Pilzen
In diesem Rezept kombinieren wir Buchweizengrütze (traditionell als Kasha bekannt) mit Schmetterlingsnudeln, knackigen Radieschen und reichhaltigen, im Ofen gerösteten Pilzen.
Zutaten
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1½ Tassen getrocknete Schmetterlingsnudeln (Farfalle) (Tipp: Verwenden Sie glutenfreie Nudeln, um das Gericht 100 % glutenfrei zu halten)
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½ Tasse getrocknete Buchweizengrütze (Kasha)
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500 Gramm gemischte Pilze (geputzt, Stiele entfernt und geviertelt)
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4 kleine Radieschen, dünn geschnitten (ca. ½ Tasse)
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½ mittelgroße rote Zwiebel, dünn geschnitten
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1 Beutel (150 Gramm) junger Rucola
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1½ Teelöffel Salz (plus extra für das Kochwasser und zum Würzen)
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½ Tasse natives Olivenöl extra (plus extra nach Bedarf)
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1 Esslöffel Dijon-Senf
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¼ Tasse Weißweinessig
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1 Teelöffel Zucker
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¼ Teelöffel grob gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung
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Grundlage kochen: Heizen Sie Ihren Backofen auf 220 °C vor. Füllen Sie einen großen Topf zur Hälfte mit großzügig gesalzenem Wasser und bringen Sie es bei hoher Hitze zum Kochen. Geben Sie die Schmetterlingsnudeln und die Buchweizengrütze zusammen hinein und kochen Sie sie 11 bis 12 Minuten lang, bis sie gar sind. Nudeln und Kasha gründlich abgießen, in eine große Salatschüssel geben und sofort mit einem kleinen Schuss Olivenöl vermischen, um ein Verkleben zu verhindern.
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Pilze rösten: Verteilen Sie die geviertelten Pilze auf einem Backblech. Beträufeln Sie sie mit ¼ Tasse nativem Olivenöl extra und einem Teelöffel Salz und vermischen Sie alles gut. Im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten lang rösten, bis sie schön gebräunt sind.
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Dressing verrühren: In einer separaten Salatschüssel das restliche ¼ Tasse Olivenöl, Dijon-Senf, Weißweinessig, Zucker, schwarzen Pfeffer und den restlichen ½ Teelöffel Salz verrühren, bis es glatt und emulgiert ist.
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Mischen und servieren: Geben Sie die warmen gerösteten Pilze, die geschnittene rote Zwiebel, die Radieschen und die beiseitegelegten Nudeln-Buchweizen-Mischung zum Dressing. Gründlich vermischen, damit die Aromen einziehen. Kurz vor dem Servieren die Rucolablätter vorsichtig unterheben. Zum Schluss mit einem letzten, großzügigen Schuss nativem Olivenöl extra für einen schönen Glanz und reichen Geschmack verfeinern. Guten Appetit!











